Paul gab eines der besten Seminare im Le Méridien Hamburg Der Weltkongress der Intercoiffure Mondial stand in Hamburg an. Wenn wir arbeiten, wollen wir wenigstens in einem schönen Hotel wohnen. Also buchen wir das Le Méridien Hamburg. Klar, die Ausblicke über die Außenalster sind spektakulär. Das Hotel bietet den zu erwartenden fünf Sterne-Service. Aber was kann ein
Dienstleistungsunternehmen, ein wirtschaftlich geführtes Friseurunternehmen davon lernen?
Service ist das A und O, damit sich Gäste wohlfühlen, egal in welchem Dienstleistungsbereich. Was wir durch Paul Doberitzsch beim Frühstück im Restaurant Heritage in der 9. Etage allerdings erlebt haben, war Service auf Spitzenniveau. Paul wusste alles. Nicht aufdringlich, sondern mit einer fast magischen Empathie. Ab dem 2. Morgen kannte er unsere Namen, unsere Vorlieben, wo wir am liebsten sitzen. Es fühlte sich an, als hätte er auf uns gewartet. Als wären wir die einzigen Gäste in einem Haus voller Menschen.
Er stellte uns Kolleginnen zur Seite, die perfekt zu uns passten. Er begleitete uns zum Tisch und gab uns das Gefühl, angekommen zu sein. Und als ich ihn nach geraumer Zeit wieder kontaktierte, erinnerte er sich sogar daran, dass ich mir damals das Knie verletzt hatte. Und auch dass diese Verletzung dann damals gleich in Hamburg operiert werden musste. Diese Aufmerksamkeit war nicht gespielt, sie war echt.
Wenn einmal etwas nicht ganz rund lief und zwar außerhalb seines eigentlichen Arbeitsbereichs, also im Hotel selbst, konnte man mit ihm darüber sprechen. Er hatte vermeintlich alle Zeit der Welt. Nichts drumherum interessierte ihn offenbar mehr als unser Problem und doch: Er sah alles machte kleine Handbewegungen und die Kollegen wussten was er meinte. Und was passierte daraufhin? Man musste nicht zur Rezeption gehen, nicht zur Hausdame, nicht irgendwo anklopfen. Nein, Paul kümmerte sich einfach um alles. Dabei war er offiziell nur fürs Restaurant und eben jetzt für den Frühstücksservice zuständig. Aber für uns war er das Gesicht des Hauses.
Paul kümmerte sich also auch um Dinge, die gar nicht in seinen Aufgabenbereich fielen. Und genau das machte den Unterschied. Es war mehr als ein Aufenthalt in einem tollen Hotel, es war eine Erfahrung und „en passant“ ein Marketing-Seminar. Ein echtes Lehrstück in Kundenbindung auf höchstem Niveau.
Und genau das zeigt doch ganz deutlich: Wenn du irgendwo bist, sei es in einem Café, bei einem Dienstleister oder in einem Hotel geh mit offenen Augen durch die Welt. Schau, was andere besonders gut machen. Das allein reicht aus, um in deinem eigenen Unternehmen Veränderungen vorzunehmen, die nachhaltig wirken. Und manchmal beginnt das beste Marketing-Seminar einfach beim Frühstück.
Ein Artikel von www.presse-dagne.de
Fotos: das Restaurant Heritage In der 9. Etage des Le Méridien Hamburg
Und Jens Dagné mit Paul Doberitzsch 9. Etage des Le Méridien Hamburg
2833 Zeichen
Kontakt-Info
Jens Dagné | PRESSESTELLE
Gerhart Hauptmann Str. 64
67549 Worms – Germany
Neueste Beiträge









