Von der klassischen All-inclusive Sonunerdestination zum feinen Ganzjahres-Urlaubsparadies hat sich die Küstenregion um Belek gewandelt. Die Türkei punktet gleichermaßen sonuners wie winters für Badeurlauber und Golfer. Diese schwärmen von hervorragend gepflegten Anlagen, anspruchsvollen Fairways und perfekten Grüns, eingebettet in eine faszinierende Landschaft zwischen Taurusgebirge und Mittehneer.

Trotz der rasanten Hotelbauentwicklung der letzten Jahre kann man erkennen, dass Belek eine Region ist, die ihre vielfältige Flora und Fauna aktiv schützt und erhält. Hier kann man die Farbenpracht der Natur sowie die Schönheit hunderter seltener Pflanzen bewundern. Überall und ganz besonders auf extrem gepflegten Golfplätzen ist die Vegetation Lebensraum für 100 seltene Vogelarten, für Schildkröten, für viele Eichhörnchen und natürlich für die Schleiereule, das Wahrzeichen Beleks.
Zwischen duftenden Blumen und Vogelgezwitscher können Sie lange Spaziergänge im Schatten der Bäume genießen. Und natürlich ist immer das kristallklare Wasser der türkischen Riviera in Ihrer Nähe.
Direkt an diesem wundervollen Strand liegt das familiengerechte Hotel Maritim Pine Beach Resort.
Ein Urlaubs und Golferparadies direkt am Meer!

Das Hotel liegt direkt am eigenen, 100 m langen Sandstrand. Obwohl nur 25 Min. vom Flughafen stört nicht ein Flieger die Ruhe. Knappe 5 Minuten vom „Outletcenter“ weg, denn ganz Belek ist eine einzige Einkaufsmeile mit brillanten Kopien aber auch landestypischen Handwerksartikeln. 45 km sind es zum Zentrum Antalyas.

Was aber viel wichtiger ist: Das Hotel Maritim Pine Beach Resort liegt mitten in einem Pinienwald mit Apfelsinen- sowie Olivenbäumen. Es ist ein eng mit der Natur verbundenes 57.000 m² großes Golf- und Urlaubsresort. Man genießt den traumhaften Blick aufs Meer und auf der anderen Seite den Beginn des „Taurusgebirges“. Morgens auf der wundervollen Terrasse frühstücken, und dann beginnt die Qual der Wahl: An den gepflegten Strand mit eigenem Sonnenschirm und Liege, mit Umkleide- und Duschkabinen? Oder hält man sich lieber an einem der vielen Indoor- und Outdoorpools auf? Hat man seine Kids dabei, geht es natürlich lieber zum Kinderpool oder den hoteleigenen Wahnsinnsrutschen im Aquapark. Eine weitere Möglichkeit für den tollen Urlaubstag im Maritim-Hotel ist der Gang zum Fitnesscenter, zur Sauna, zum Dampfbad und anschließend ins „Harnam“, dem seit über 1000 Jahren traditionellen türkischen Bad.

Oder aber man entscheidet sich für einen der 11 Golfplätze, wovon einige Golfcourses faktisch direkt vor der Haustür liegen bzw. der weiteste nur 30 Minuten vom Hotel entfernt ist. Viele dieser Golfclubs haben mehr als 27 und oft sogar 36 Loch. Das Pine Beach Resort arbeitet, was die Startzeitreservierung betrifft, mit dem „Gloria“ (direkt vor dem Maritim-Hoteleingang), dem „National“, dem „TAT“, dem „Antalya“, dem „Sueno“ und dem „Montgomerie“-Golfcourse zusammen.
Und die Frage: Was machen die Kids, wenn die Eltern mal zum Tauchen lernen, zum Tennis oder Golf wollen? Sie werden betreut! Im Kindergarten, im Mini Club (4 bis 12 Jahre) und natürlich mit Kinderbuffet. Für Jugendliche und nichtgolfende Erwachsene steht die Animation ganztägig mit vielen Aktivitäten zur Verfügung.

Hier wird eindrucksvoll gezeigt, wie der Spagat zwischen einerseits 5-Sterne-Urlaubshotel, einem Kongresshotel und andererseits die Verbindung mit einem klassischen Cluburlaubsleben gelingen kann. Jeder macht den Urlaub oder die Tagung, die er möchte, und keiner fühlt sich auf dem riesigen Areal in seiner Entfaltung vom anderen gestört. Mit dem Buffet sind wir bei einem weiteren erwähnenswerten Grund, ins Maritim zu gehen. Sechs Mal am Tag steht das Restaurant mit einem überwältigenden Großangebot der unterschiedlichsten landestypischen und internationalen Speisen zur Verfügung – vom 7:00 Uhr Frühstück bis zum Mittemachssnack (von 23:00 bis 00:00 h).

Und wem der Tag dann immer noch zu „kurz“ war, der kann sich in der Disco oder der „Nyx-Bar“ bis in den Morgen vergnügen. Ein kleines, weißes Bändchen ist der Clou im Maritim Hotel Pine Beach. Es ermöglicht das „all inclusive“-Sorglos-Paket des Maritim. Und das meint das Maritim wirklich so. Sogar die Bar ist inklusive – ein Urlaub ohne einen weiteren Euro. Einzig das angegliederte Thalasso-, Therapie- und Gesundheitszentrum ist kostenpflichtig.
Es gilt beim Maritim Pine Beach zunächst eine grundsätzliche Entscheidung zu treffen: Will man in eines der 320 Bungalow-Appartements im Gartenbereich oder ins Hotel-Haupthaus? Die Ausstattung und der Service sind fast identisch.
Die 325 geschmackvoll entworfenen Hotelzimmer (zum Teil sogar speziell für Behinderte konzipiert) haben Bad/Dusche/WC, Haartrockner, direkten Telefonanschluss, Fernseh- und Musikempfang per Satellit, Minibar, Tresor, Teppichboden, Strandbadetücher, Sitzgruppe, Internetanschluss sowie Klimaanlage und Balkon.

Die Juniorsuiten können bis zu 4 Personen aufnehmen. Aber wenn man für seine Familie den „Luxus-Maritim-Urlaub“ völlig abrunden möchte, sollte man sich eine der 54 m² großen „Kingsuiten“ buchen. Auf der riesigen Terrasse steht dann ein wundervolles Jacuzzi.
Wir haben während unseres Aufenthaltes im 5-Sterne-Haus „Maritim Pine Beach“ freundliche türkische Gastgeber erfahren dürfen. Der Service, die Gästebetreuung ist allumfassend. Auf Wunsch wird man vom Maritim am Flughafen abgeholt und zu den Golfplätzen geshuttlelt.

Golf: Nick Faldo gegen Colin Montgomerie

Welcher der beiden hat nun den tollsten Golfplatz an der türkischen Küste kreiert? Diese und weitere Fragen haben sich uns bei unserem Aufenthalt an Beleks Küste aufgedrängt. Sicherlich ist man, was die Konzentration der Golfplätze angeht, mit der spanischen „Costa del Sol“ um Marbella noch lange nicht gleichgezogen, aber mit 11 Golfplätzen rund um das Maritim-Hotel in Belek schon sehr gut bestückt.
Sechs der elf Plätze liegen sogar nur 12 Minuten – und der weiteste 30 Minuten – vom Hotel entfernt. Auch was die Green Fees betrifft, hat man glücklicherweise das Niveau der „Costa del Golf“ noch nicht erreicht.

Das günstigste Green Fee für 18 Loch findet man mit 74,- Euro auf dem TAT-Golf und das teuerste mit 115,- Euro auf dem „Montgomerie Papillon Golf Club“. Die Plätze sind alle gut bis sehr gut gepflegt und phasenweise extrem stark gebucht.
Wenn man die Entwicklung der Costa del Sol mit dem „neuen Golf-Mekka“ Belek vergleicht, so drängt sich die Frage auf: Quo vadis?
Oder anders gefragt: Ist nicht der neue Run auf andere Golfdestinationen deshalb entstanden, weil eine Runde Golf in absehbarer Zeit an den „alten Standorten“, während der deutschen Vor- und Nachgolfsaison, nicht mehr bezahlbar ist?
Wir glauben, dass die Green Fees in Belek mit durchschnittlich 90,- Euro kurz vor der „Decke“ sind. Sicher ist der eine oder andere Golfer bereits auf der Suche nach dem nächsten, neuen und günstigeren Golfparadies. Allerdings ist der Service auf den Golfanlagen im „Golf-Mekka-Belek“ meist superb.

Hier nun die Eindrücke der von uns bespielten Plätze:
Cornelia Golf Resort – Design by Nick Faldo
Vielleicht, weil es unser erster „Edel-Golf-Club“ in der Türkei war, hat er uns dermaßen beeindruckt. Vielleicht aber auch, weil ab der hochherrschaftlichen Clubhausauffahrt „gefühlt“ England beginnt.
Bevor man richtig aus seinem Maritim-Hotel-Golf-Shuttle ausgestiegen ist, steht bereits der Caddymaster neben einem, um die Bags etc. in Empfang zu nehmen. Im edlen Clubhaus wird man von einer Hostess empfangen, die einem aus einer Vielfalt von Getränken einen Welcome-Drink anbietet.
Danach wird man zu einem Platz bei einer der drei Empfangssekretärinnen geleitet. Gemütlich beim Schlürfen des Drinks werden die Green-Fee-Modalitäten besprochen, der Platz, die Drivingrange und das Clubhaus erklärt. Wundervoll.

Das Golfspielen selbst ist ebenfalls ein Genuss. Die 27-Loch-Golfanlage, designed vom sechsmaligen Major-Sieger Nick Faldo, ist seit November 2006 geöffnet.
Der Platz mit einer Länge von 6400 m und Par 72 wurde in die bestehende natürliche Landschaft eingebettet und trägt die typische Handschrift von Nick Faldo. Zwischen den Abschlägen und Fairways – zum Teil auch seitlich der Spielbahnen – befinden sich naturbelassene Flächen.
Zahlreiche Seen und viele Pinien säumen die Fairways und die Grüns. Eine ganz besondere Herausforderung für alle Spielstärken stellen die vielen Topfbunker dar. Das Cornelia Golf Resort setzte in der Golfregion Belek sicherlich neue Maßstäbe. Es glänzt mit toll gepflegten Fairways und Grüns. Die Fairways liegen meist etwas angehoben und verzeihen keine seitlichen „Ausreißer“. Einfach ist anders. Man sollte nicht unbedingt darauf hoffen, auch nur annähernd sein Handicap zu spielen. Der 27-Loch-Golfplatz ist in unterschiedlichen 18-Loch-Runden bespielbar:

Prince Course, 6430 m, Par 72
Queen Course, 6510 m, Par 72
King Course, 6560 m, Par 72
Vom Club geforderte Mindest-HCPs: Herren HCP -28 und Damen HCP -36.
Wir haben allerdings nicht festgestellt, dass das HCP überprüft wurde und bei einigen Spielern auch sicherlich zu Recht ein deutlich höheres HCP vermutet.

The difference is in the detail – The Montgomerie Papillon Golf Club

Nicht nur bei den Turnieren dieser Welt haben Colin Montgomerie und Nick Faldo um die bessere Platzierung gekämpft – auch beim Course-Design ist noch lange nicht klar, wer der Sieger ist. Gleich am nächsten Tag sind wir also auf dem von „Monty“ kreierten „Papillon Golf Course“, unweit vom Cornelia entfernt.
Hochherrschaftlich die Auffahrt. Wir überlegen kurz: Ist das nun auch ein Hotel oder „nur“ der Golfclub?
Wir werden in einer großzügigen Halle, in welcher auch der gut sortierte Pro Shop integriert ist, von extrem freundlichen, geschäftsmäßig gekleideten Mitarbeitern empfangen und geleitet.

In der Zwischenzeit ist unser Equipment, welches vorm Clubhaus von einem freundlichen Mitarbeiter in Empfang genommen und vorbereitet wurde, auf unseren Buggy geschnallt worden. Wir fahren zur großzügigen Drivingrange und machen uns nach einer „Pyramide“ geschlagener Bälle auf den Weg zur Runde.
Auch auf dem Golfplatz setzt sich der extrem luxuriöse Service fort. Die Fairways werden ununterbrochen von Mitarbeitern im Clubdress von allem gereinigt, was dort nicht hingehört. Als uns der Verpflegungs-Buggy erreicht, fragt uns ein freundlicher Mitarbeiter mit schwarzer Fliege nach unseren Wünschen – und sollte er etwas nicht auf seinem Wagen haben, würde er es gerne umgehend für uns besorgen. Eben alles an diesem Club ist First Class.

Aber nun zum Platz: Es sei vorweggenommen, dass Colin Montgomerie sicherlich nicht an Amateure dachte, als er den Platz designte.
Allerdings hatte man dann offensichtlich beim Platzrating ein Einsehen mit Amateuren und hat wegen der unendlich vielen strategischen Baumbepflanzungen, der acht Seen und der rund 7 Hektar Bunker zwischen sechs und acht Schlägen vorgegeben.
Die ersten neun Loch zeichnen sich durch sieben Seen aus. Nach dem Bespielen der zweiten neun Bahnen fragt man sich, ob bei dieser Bunkerkonzentration überhaupt genug Fairway zur Verfügung stand, um seinen Abschlag dort zu platzieren.
Als wir nach der Runde vom Caddymaster unserer Equipments zur „Wiederaufbereitung“ entledigt waren, wurden wir über eine „Gangway“ zur Clubhausterrasse geführt. Auf edlem Gebälk sitzend und den wunderschönen Blick auf die 18. Spielbahn genießend, sind wir uns sicher: Das war ein wirklich abenteuerliches und unvergessliches Erlebnis, diesen Platz zu spielen. Sehr angenehm fiel uns auf, dass es keine Wartezeiten auf dem Course gab. Zum einen, weil die Handicaps erst ab -31 bzw. -40 bei den Damen zugelassen sind (und geprüft werden), und andererseits durch das teuerste Green Fee an der Küste (115 €) sicher auch die Auslastung deutlich geringer ist.

Die Fakten:
104 Hektar Gesamtfläche.
18 Löcher, Par 72, 6486 m (Profiabschläge).
Design: Colin Montgomerie in Zusammenarbeit mit European Golf Design.
Eröffnet am 1. September 2008.
Durchschnittliche Grüngröße 600 m².
Jeweils 4 Tees per Abschlag mit unterschiedlichem Slope.
Die Fairways: herausfordernd und sanft, mit unendlich vielen strategischen Baumbepflanzungen, acht Seen und rund sieben Hektar Bunker.